Lärmschutzwände am Parkplatz – schutzloses Rübenach

Pressemitteilung
22. September 2011

BI Rübenach sucht Hilfe beim Ministerpräsidenten

Wer mit offenen Augen durch Deutschland fährt, der sieht Lärmschutzwände aller Orten. Nur in Rübenach ist das anders. Obwohl der Ort zwischen zwei Autobahnen eingeklemmt ist, ist von Schallschutz nicht  mal eine Andeutung zu sehen.
Das liegt daran, dass die Autobahnen vor 1974 fertiggestellt wurden, und damit vor dem Stichtag liegen, in dem die Lärmschutzmaßnahmen verbindlich wurden.

Das alles ist den Rübenachern bekannt und man hat sich fast an die Situation gewöhnt….bis kürzlich eines der Mitglieder der Bürgerinitiative „Lebenswertes Rübenach e.V.“  entdeckte, dass auf der A 61 zwischen Worms und Speyer sogar die Autobahnparkplätze mit Schallschutzwänden versehen werden.                                                      

Nun fragt die BI allerdings: Wer soll hier geschützt werden? Kann es sein, dass parkende Autos eine höhere Priorität haben, als die Einwohner von Rübenach?

Nachdem der LBM als Landesbetrieb für diese Maßnahmen zuständig ist,
hat sich die BI mit diesen Fragen an den Ministerpräsidenten gewandt, der eine Prüfung zugesagt hat. Auch der Landtagsabgeordnete Andreas Biebricher, der aus Rübenach stammt, hat sich vorgenommen der Angelegenheit mit einer Anfrage im Landtag auf den Grund zu gehen.

Die BI regt außerdem an zu überprüfen, ob eine Lärmschutzwand in Rübenach nicht mit Sonnenkollektoren bestückt werden könnte um damit die Finanzierung zu erleichtern. Da die A 48 fast genau in Ost-West Richtung verläuft, wäre die Wand den ganzen Tag der Sonne zugewandt und könnte somit auch noch zur Energiewende beitragen

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