BI zur Kalt- und Frischluftzuführung für ganz Koblenz!

Liebe Mitglieder und Interessenten,

“Die Luft in Koblenz ist zu schmutzig” so schrieb die Rhein-Zeitung am 9.Mai 2017 und dazu hat es auch eine Reihe von Leserbriefen gegeben (unter anderem auch von mir).

Gleichzeitig arbeitet die Stadt an der Fortschreibung des sogenannten “Luftreinhalterplanes” der unter dieser Adresse einsehbar ist :

zum Luftreinhalteplan (Entwurf) Koblenz
Gutachten von 1975

Das Erstaunliche ist:

Bereits im November 1975 veröffentlichte das “Büro für Landschaftsplanung Achim und Marianne Sollmann” einen “Landschafts- und Grünordnungsplan für die Stadt Koblenz” der damals im Auftrag der Stadt Koblenz erstellt wurde und der mir nun vorliegt.

Darin befindet sich nach der Seite 12 eine mehrseitige Graphik mit dem Titel “Klimafunktionen der Freiflächen” die ich hier auszugsweise beifüge.

(Meine technischen Möglichkeiten erlauben keine bessere Reproduktion – wir arbeiten aber an einer besseren digitalisierten Karte)

Wie man dort trotzdem erkennen kann, befinden sich rund um Rübenach die Flächen zur Kalt- und Frischluftzuführung für ganz Koblenz!

 

Nun wäre es doch eigentlich logisch 1 und 1 zusammen zu zählen und dafür zu sorgen, dass die Frischluftzufuhrt nach Koblenz erhalten bleibt, oder zumindest der Empfehlung der damaligen Gutachter zu folgen, die da lautet:

 

“Es wird empfohlen, Fachgutachten erstellen zu lassen, die die klimatischen Aussagen für den Koblenzer Raum unter bestimmten Aspekten vertiefen und damit wichtige Entscheidungshilfen für weitere Planungen liefern und erforderliche Maßnahmen zur Verbesserung des Stadtklimas vorbereiten helfen.”

 

Davon lese ich aber nichts im Koblenzer Luftreinhalteplan und davon war bei der Vorstellung der Erweiterung des GVZ Rübenach auch bisher – zu unserem Erstaunen – nicht die Rede.

Ist das nur Dummheit oder werden wir bewusst getäuscht ?

 

Mehr darüber bei der nächsten Mitgliederversammlung am 7.Juni, 19.00 Uhr im Hotel Simonis.

Der OB – Kandidat Bert Flöck, der gegenwärtige Baudezernent der Stadt, wird unser Gast sein und ich freue mich schon jetzt auf eine lebhafte Diskussion!

 

Rüdiger Neitzel

(Vorsitzender BI)

Download Luftreinhalteplan Koblenz:2017_05_30_Ko_Luftreinhaltungsplan

Anmerkung des Webmasters:
Liebe Mitglieder, Freunde und Interessenten,

wer nur einmal auf unsere Homepage schaut wird feststellen, daß die BI sich kümmert und für Entwicklung auch der Zukunft für unsere Kinder und Enkel steht.
Darum ,daß auch unsere Nachfahren ein „Lebenswertes Rübenach haben“ regt Eure Kinder und Enkel an bei uns mit zu machen  für ein besseres und liebns-und lebenswertes Rübenach
Euer Webmaster

Norbert Zell

5 Kommentare zu “BI zur Kalt- und Frischluftzuführung für ganz Koblenz!

  1. juergen mueller

    In diesem Zusammenhang steht natürlich die seit Jahrzehnten gerade von den beiden großen Parteien CDU und SPD immer und immer wieder propagierde WIRTSCHAFTSFÖRDERUNG sowie der mittlerweile penetrante Hinweis auf „(noch) mehr zu schaffende ARBEITSPLÄTZE“, und das OHNE Rücksicht auf natur- und umweltbelastende Folgen, die wir alljährlich in zunehmenden (insbesondere gesundsheitsschädlichen) Maße zu spüren bekommen.
    Und was macht die STADTPOLITIK?
    SCHÖN REDEN – und das mit einer nicht mehr vertretbaren Beharrlichkeit, dass man durchaus mit einem Lügen in die eigene Tasche vergleichen kann und die nicht erst seit heute offenbart, dass z.B. der menschgemachte KLIMAWANDEL noch lange nicht in den nur auf Profit ausgelegten Gedanken in den Köpfen der Politiker angekommen ist.
    Ich will nicht weiter auf das Gewerbesteueraufkommen der STADT eingehen, dass diese einmal wieder schöngeredet hat, obwohl doch Fakt ist, dass dieses (0,9 Mill.Euro) nach der Unterrichtungsvorlage als einfach lächerlich anzusehen ist und der politische Schrei von schwarz-rot nach noch mehr Ansiedlung von Gewerbe u. Industrie ebenso als solches zu bezeichnen ist.
    Im übrigen täte den politisch Verantwortlichen mal ein Blick in das statistische Jahrbuch der STADT hierzu ganz gut, wobei ich wieder bei der Feststellung bin, dass Politiker (zu) häufig KEINE Detailkenntnisse besitzen, eine komplexe Einarbeitung in ein Thema fast unmöglich ist und falsche, faktenlose Entscheidungen vorprogrammiert sind u. leider auch so getroffen werden.
    Denn wie kann es sonst sein, dass (ich spreche jetzt hier von der Gemarkung RÜBENACH), was aus ökologischer Sicht immer mehr als unabbringbarer Schaden dasteht,der unwiderbringliche Verlust an landwirtschaftlicher Fläche = EHEMALS KALTLUFTENTSTEHUNGSZONEN für GANZ Koblenz u. die traurige Gewissheit, dass sich die Luftströmungen verändert haben (und weiter verändern), was zu neuen Temperaturrekorden für Koblenz (Hitzerekord für die gesamte BRD – 30.Mai 2017) und die gesamte Infrastruktur geführt hat.
    Hinzukommt, dass seit Jahrzehnten regelmäßig die Grenzwerte für FEINSTAUB und STICKOXIDE überschritten werden und das bis in`s unerträgliche.
    Wann begreift die STADTPOLITIK endlich, dass die landwirtschaftlichen Flächen westlich von RÜBENACH und METTERNICH als KALTLUFTENTSTEHUNGSZONE wichtig für Koblenz und die Region sind???
    Ich kann das ganze Gerede von Klimawandel u. Klimaschutz seitens der Politik nicht mehr hören und schon garnicht ernst nehmen.
    Der Schrei nach mehr Wirtschaftsförderung, und damit spreche ich die Erweiterung des GVZ an, ist nichts anderes als der wissentlich einkalkulierte Schaden an Gesundheit, Natur und Umwelt.
    Während sich auch gerade die OB-Kandidaten Flöck, Langner und Schupp für eine Wirtschaftsförderung und damit mehr Ansiedlung von Gewerbe u. Industrie aussprechen (also auch FÜR eine Erweiterung des GVZ), hat sich Herr Ackermann (Grünen-Fraktion) hier noch nicht eindeutig positioniert.
    Zu einer Erweiterung des GVZ gibt es nur eine ALTERNATIVE – nämlich die KEINER Erweiterung des GVZ und das sollte, wenn notwendig, und dafür spreche ich mich eindeutig aus, notfalls gerichtlich geklärt werden (was der Politik gehörig ins Zeug flicken wird, denn ein solcher Prozess kann sich über Jahre hinziehen).
    Nur noch eine kurze Anmerkung zu den verwirklichten Träumen der Stadtparteien.
    Die beton-, glas- hitzezurückwerfende Verplattung und von Grünflächen sich verabschiedende Bebauung des Zentralplatzes hat, bei den anstehenden hochsommerlichen Temperaturen, bei meiner Frau, die erstmals seit deren Bestehen diesen unwirklichen Platz betreten hat, Reaktionen ausgelöst, die sie fast an einen Hitzekollaps brachten und die Erkenntnis: „NIE WIEDER Koblenzer Zentralplatz“.

  2. juergen mueller

    Die USA unter TRUMP steigen aus dem Pariser Klimaschutzabkommen aus und die Türkei unter ERDOGAN folgt ihm.
    Auch wenn das sogenannte Klimaschutzabkommen bei weitem nicht seiner eigentlichen Bedeutung gerecht wird, da Politik und Wirtschaft so eng miteinander verbunden sind, dass der POLITIK wiederum ein alleiniges, notwendiges Handeln versagt bleibt, so zeigt uns die prompte Reaktion des ewigen politischen Erpressers ERDOGAN, dass NICHT die Sorge um eine stetig voranschreitende Verschlechterung des weltweiten Klima`s an erster Stelle steht, sondern tatsächlich nur der PROFIT.
    ERDOGAN will, dass die TÜRKEI NICHT zu den „Industriestaaten“ gezählt wird. Denn dann müsste er nicht in einen Umweltfonds einzahlen, sondern würde vielmehr „GELD daraus erhalten“.
    Das Klimaschutzabkommen, dem die „größten Umweltverschmutzer“ unserer Erde NICHT angehören, ist im Grunde genommen eine einzige Farce.
    Wie auch in anderen Ländern (vor allem die der Industriestaaten) ist die deutsche Politik von der Wirtschaft abhängig als Garant für Stabilität, Wachstum und Fortschritt … und damit erpressbar.
    Und das trifft nicht nur auf den Bund, sondern auch auf die Länder und Kommunen zu, also auch für Koblenz – unsere „schmutzige Stadt“.
    Jährlich sterben durch Stickstoffdioxide ca. 10.000 Menschen, die durch Feinstaub nicht einbegriffen.
    Da werden immer mehr Auto`s aller Marken produziert, deren Ausstoß an Dioxiden angeblich bei fast Null liegen soll, in Wahrheit aber nach Faktenlage diese auf Teufel komm raus lustig weiter unsere Umwelt versauen und damit unsere Gesundheit.
    Ebenso Faktenlage ist es, dass Erkrankungen an z.B. COPD und anderen Lungenkrankheiten stetig ansteigend auf dem Vormarsch sind, vor allem bei Menschen, die in der STADT wohnen oder aber an vielbefahrenen Hauptstraßen, die Orte durchqueren … wie bei uns in RÜBENACH !!!
    Und was macht die STADT?
    Luftreinhaltepläne erstellen, deren Umsetzung jedoch in einer Schublade endet – Gewerbe- u. Industrieansiedlungen ausweiten = Versiegelung von Böden = landwirtschaftliche Flächen und damit Kaltluftentstehungszonen vernichten = Luftströmungen verändern – Gebiete, wo ehemals Flora, Fauna und die Tierwelt heimisch waren zu Totgebieten werden zu lassen – Hyprid- und Elektrobusse ablehnen (weil sich das angeblich NICHT rechnet) – die Innenstadt zu einer Betonwüste umgewandelt hat – durch die Schaffung von noch mehr Arbeitsplätzen als Folge noch mehr Verkehrsaufkommen in Kauf nimmt usw..
    Es wäre interessant zu erfahren, wieviele Menschen, die in RÜBENACH z.B. in/an der AACHENER Strasse wohnen, unter Atemnot/einer Lungenkrankheit leiden und sich in ärztlicher Behandlung befinden.
    Die Unverantwortlichkeit, mit der die STADTPOLITIK ihre Forderung nach einer Erweiterung des GVZ betreibt, sollte Anlass zu MEHR Widerstand sein und zwar gegen eine Erweiterung selbst, das von der SPD vorgelegte 6-Punkte-Programm und alle weiteren politischen Vorschläge in diese Richtung.
    Die Nachwirkungen des politischen Handelns in Sachen Wirtschaftsförderung und der Schaffung von zusätzlichen Arbeitsplätzen bekommen wir doch schon seit Jahrzehnten zu spüren. Besser ist hierdurch NICHTS geworden, auch für die STADTPOLITIK nicht, die sich mit ihrem Gewerbesteueraufkommen immer nur in die eigene Tasche lügt.
    Wer hier in RÜBENACH nicht direkt in/an der AACHENER Strasse wohnt, kann sich glücklich schätzen.
    Das dürfte auch in der Hauptsache der Grund sein, weshalb örtlich, ansässige Stadtratsmitglieder hier KEINEN kurzfristigen Bedarf sehen, die Hauptursache „VERKEHRSAUFKOMMEN“ mit seinen Folgen aus der Ortsmitte zu verbannen, da sie ja NICHT unmittelbar betroffen sind.
    Beispiel MÜNSTERWEG.
    Fühlt man sich durch den Durchgangsverkehr in seiner Ruhe gestört oder belästigt, dann lässt man eben sein politisches Vitamin-B spielen und mal so eben (kurzfristig) auf dem MÜNSTERWEG „2“ sogen. BERLINER KISSEN installieren – und schon hat man Ruhe und der Verkehr verlagert sich (seit Jahren) in die DOPPELMÜHLE … Geht doch !!!
    Richtig ist, Herr Zell, dass sich die „BI“ um unser aller GEMEINWOHL kümmert und zwar auch im Hinblick auf nachfolgende Generationen, ein Gemeinwohl, dessen Bedeutung der Politik wohl fremd ist und die sich lieber mit dem EIGENWOHL beschäftigt.

  3. juergen mueller

    RZ – Ausgabe 169 – Montag, 24.07.2017.
    Der NABU appeliert, wie wichtig „Grün“ an Straßen ist … und vergisst dabei (was die RZ in diesem Artikel nachgeholt hat), NICHT nur an Straßen, sondern insbesondere an „WEGRÄNDERN“ entlang unserer Agrarlandschaft, was besonders wichtig ist für Fauna und jedwede Wildtierart.
    Die RÜBENACHER GEMARKUNG mit ihrer EHEMALS vorhandenen Vielfalt an Pflanzen und Wildtieren ist sinnbildlich und beispielhaft dafür, dass die wissentliche Überforderung der Agrarlandschaft durch rücksichtslose, landwirtschaftliche Ausnutzung sowie die Ausbreitung von Gewerbe und Industrie zu einem Untergang von Fauna und Wildtierarten geführt hat.
    Wer heute noch Wildblumen und blühende Wiesen, Rehe, Feldhase, Fasane, Feldlerche, Schwalbe, Bussard etc. sehen oder hören möchte, den begleitet hier nur noch Totenstille (bis auf sein eigenes Pfeifen unter Atemnot nach dem Anstieg Richtung Reiterhof).
    Der Hinweis des NABU, was sich alles an Straßen- und Wegrändern entwickeln „KÖNNTE“ ist schon ein Armutszeugnis für sich.
    Meine bereits 2-malig vorgetragene, schriftliche Bitte (mit Erläuterung) an den NABU (mit Hinweis auf die Erweiterung des GVZ), sich doch einmal bei einer Begehung selbst einmal ein Bild davon zu machen, was bereits jetzt aus einer ehemals blühenden und von zahlreichen Tierarten bevölkerten (RÜBENACHER) Landschaft (bis über den Heyer Berg hinaus) geworden ist, verhallte ungehört und UNBEANTWORTET.
    Sich mehrmals jährlich zu einer Exkursion auf der Schmittenhöhe einzufinden, ist unverständlich (auch wenn es ein Vorzeigeprojekt des NABU ist) und erst, wenn es zu einem Totgebiet (wie bei uns) gekommen ist, mit einem geradezu lächerlich anmutenden Artikel auf etwas hinzuweisen, das sich in den letzten 20 Jahren schon von selbst erledigt hat, entbehrt jedem Verständnis – vor allem dann, wenn das Wenige, das noch an Natur (bei uns) vorhanden ist, durch eine Erweiterung des GVZ noch mehr in einer für das Gemeinwohl, generationenübergreifenden, lebenswerten Notwendigkeit gefährdet ist.
    GEGEN eine solche Erweiterung zu stimmen müsste mittlerweile nach meinem Befinden zu einer Lebensaufgabe für jeden sein, der eine intakte Natur und Umwelt in positivem Sinne irgendwann nur noch auf einer DVD oder einem VIDEO zu sehen bekommt (was ja mittlerweile in einigen Bereichen bereits fakt ist, wo POLITIK und WIRTSCHAFT versagt haben).

  4. juergen mueller

    Stilles Massensterben!!!
    Die Anzahl der Insekten geht rapide zurück. Das Ausmaß ist enorm. Binnen 25 Jahren ist die Anzahl der Tiere um bis zu 80 % zurückgegangen mit ebenso fast verheerenden Folgen für die Vogelwelt, die ihrer Nahrung beraubt wird.
    Wer sich (wie meine Wenigkeit) dafür interessiert (und einen eigenen Garten hat) wird festgestellt haben, dass verschiedene Vogelarten (vor allem insektenfressende) in der Gemarkung RÜBENACH NICHT mehr anzutreffen sind und ausgewiesene Wandergebiete (wie bei uns) wildtechnisch mittlerweile reine Totgebiete sind.
    In Deutschland gibt es fast KEINE völlig unberührte Natur mehr, die man sich selbst überlassen kann. Was der Mensch innerhalb von wenigen Jahrzehnten (bis dato) kaputt industrialisiert hat, kommt nun ohne seine Hilfe zum Erhalt der Artenvielfalt von heimischer Fauna und Wildtierarten nicht mehr aus.
    Artenschutz funktioniert nur, wenn man Biotope schützt.
    Um z.B. einem kompletten Insektensterben, wozu auch Hummeln und Bienen gehören, vorzugreifen, wäre es der Landwirtschaft dringend angeraten, BLÜHSTREIFEN um ihre FELDER herum anzulegen, die GIFTFREI bleiben und Insekten einen LEBENSRAUM gewährleisten.
    Auf die POLITIK ist hier KEIN Verlass – im Gegenteil.
    BEISPIEL FDP-Politiker Mansfeld, der die Bemühungen des Entomologischen Verein Krefeld, dessen Mitglieder über Jahrzehnte hinweg mit immer der gleichen Messmethode Daten zur Insektenpopulation sammelt, als „AUFGEBLASEN, UNSERIÖS und bis SKANDALÖS“ bezeichnet.
    Der KOBLENZER Zoologe Prof. Thomas Wagner hierzu: „Die Zahlen aus Krefeld sind SOLIDE u. WERTVOLL“.
    Ich persönlich finde, dass es nicht unbedingt wissenschaftlicher Erkenntnisse bedarf, um einen rapiden und alarmierenden Rückgang der Insektenpopulation wahrzunehmen. Das scheitert doch zusehends an der allgemeinen Interessenlosigkeit unserer Bevölkerung und der POLITIK erst recht an Natur u. Umwelt, letztere, die ausser Wortnebel und Worthülsen nichts auf der Pfanne hat.
    In unserem Garten, indem KEIN englischer Rasen und steril aufgeräumte Beete zu finden sind, sondern ein zwar gemähter Rasen, sich ansonsten aber ein Wildwuchs an Sträuchern, Bäumen etc., 7 Nistkästen, 5 Insektenhotels (auch für Bienen), 5 Vogelhäuser, 3 Trinkstellen – Tendenz steigend – befindet, haben sich in den letzten 3 Jahren wieder Insekten eingefunden, die wir regelrecht vermisst haben.
    Desweiteren, weil wir das Jahr über Durchfüttern, wieder vermehrt Vogelarten, die selten geworden waren wie Amsel, Specht, Spatz, Meisen, Elstern und Eichhörnchen.
    Die Zeit, wo wir sogar den Winter, wie auch den Sommer über sogut wie keine dieser Tiere mehr hatten ist vorbei.
    Früher hatten wir „NATURGEMACHTE KULTURLANDSCHAFTEN“ – heute spricht man von „MENSCHGEMACHTEN KULTURLANDSCHAFTEN“ – und WARUM? Weil, wenn der „natur- u. umweltbewusste MENSCH“ sich dafür nicht einsetzen würde, dann würden wir in nicht allzu weiter Ferne auf einem toten Planeten leben und ausgestorbene Artenvielfalt von Flora/Fauna und Tierwelt nur noch in Zoo`s, diversen Ausstellungen unter Glasvitrinen betrachten dürfen.
    Unsere Regierung gibt mit vollen Händen Steuergelder für Projekte aus, die NICHT annähernd den Zweck erfüllen (können), um einem Erhalt von Natur und Umwelt gerecht zu werden.
    Das geschieht im Großen aber auch im Kleinen, wie das RÜBENACHER Modell es aufzeigt – die STADT fordert und fördert den flächendeckenden Abbau von Agrarlandschaft zum Zwecke der Ansiedlung von mehr Gewerbe/Industrie (und mehr Arbeitsplätze), fördert den Pendlerverkehr durch (Beispiel) RÜBENACH mit seinem jetzt schon unerträglichen Verkehrsaufkommen, erstellt im Gegenzug mal wieder einen Luftreinhalteplan (aus dem nichts wird), entwickelt die Stadt zu einem Beton- u. Zementmoloch indem sie notwendiges Grün aus der Innenstadt entfernt, fordert die Bevölkerung auf, etwas gegen Umweltbelastungen zu tun und verweigert sich im Gegenzug, z.B. die derzeitige Busflotte auf Hyprid/Elektro umzustellen.
    Ein Wider- u. Irrsinn, den nur Politiker verstehen.
    Ich wünsche mir für RÜBENACH NICHT nur eine neue Wanderkarte, sondern mehr Gemeinsinn für ein Wiederbeleben von einer gewesenen Natur und damit nachfolgende Generationen mal wieder beim Begehen der Wanderwege in den Genuss kommen, etwas „HÖREN und SEHEN“ zu können.

  5. juergen mueller

    Herr Erhard NIEMANN bemerkte in seinem Kommentar vom 08.08.2017 – 18.08 Uhr zu dem Foto und dem Kommentar von Herrn NEITZEL „abgeerntet“, dass ihm die „Tränen kommen, wenn er sieht, was aus der Rübenacher Gemarkung in den vergangenen 60 Jahren geworden ist“.
    Das ist traurig und zugleich rührselig, da es aufzeigt, dass es noch Menschen gibt, die mit offenen Augen und Ohren durch`s Leben gehen.
    Ich hätte Herrn Niemann gerne in seiner Ansicht zugestimmt, bedauerlicherweise fiel mein Kommentar wiederholt der Zensur von UNSER RÜBENACH zum Opfer, weil der dort selbsternannte „Zensonator“ mal wieder der Meinung ist, seine schützende Hand über die örtliche Politik halten zu müssen.
    Der GRUND:
    Ich habe Herrn Niemann in seiner Wahrnehmung zugestimmt und dabei erwähnt, dass das Zusammenspiel von Politik und Wirtschaft im Großen als auch Kleinen (Beispiel Rübenach) diese negativen Veränderungen zu verantworten hat, da in deren Köpfen vorwiegend Wirtschaftsförderung/mehr Arbeitsplätze, d.h., Ansiedlung von (noch) mehr Gewerbe und Industrie (und damit Raubbau an Ackerflächen), mehr Verkehrsaufkommen etc. eine Rolle spielt als die Rücksichtnahme auf unsere Umwelt mit ihrer ehemals ökologischen Vielfalt an Natur (Flora-, Fauna-, Wildtier- u. Insektenpopulation), deren Niedergang drastisch nach unten zeigt … und es deshalb mehr Menschen bedarf, die dem entgegentreten, indem sie z.B. unsere BÜRGERINITATIVE unterstützen mit ihrer Mitgliedschaft. Denn, gibt es keine Bürgerinitiative mehr, die Stadtpolitik mehr denn je uneingeschränkt machen kann was sie alleine für richtig hält. Als Beispiel hierzu die Erweiterung des GVZ, die auch mit Zustimmung der örtlich in Rübenach ansässigen Politik stattfinden soll, die sich ja auch mit dem Problem VERKEHRSAUFKOMMEN in RÜBENACH Jahrzehnte so ziemlich zurückgehalten hat, was auch der Umwelt bis dato sichtbar und gefühlt geschadet hat und weiter schadet.
    Ich finde Zensur, da wo sie angebracht ist, gut. Es muss jedoch erlaubt sein, auf politische Defizite und Fehlentscheidungen hinweisen zu dürfen, die dem Gemeinwohl der Bevölkerung schaden, einer Bevölkerung, die zwar ihre Stimme zu Gunsten der Politik abgeben sollen, aber ansonsten NICHTS zu sagen haben.
    Die Fehler, die die Politik im Verbund mit der Wirtschaft (im Großen wie im Kleinen = Bund, Länder, Kommunen), von der sie abhängig ist, in den vergangenen Jahrzehnten gemacht hat und deren Auswirkungen vor allem die Bevölkerung (weltweit durch den Klimawandel) zu spüren bekommt (auch wir in Rübenach) dürften doch Anlass genug sein, einmal hierauf hinweisen zu dürfen (auch hier in Rübenach).

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