Einladung zur Mitgliederversammlung Juli 2019

Liebe Mitglieder, Freunde und Interessenten,

 

am 3. Juli 2019 um 19:00 Uhr findet unsere nächste Mitgliederversammlung statt.

Unserem Mitglied Gunnar Römer ist es gelungen Herrn Hans-Peter  Ackermann (Fraktion “Die Grünen” ) zu uns einzuladen.

Wir werden uns ausführlich über die geplante Erweiterung des GVZ unterhalten…..

 

Es gibt auch sonst allerlei Interessantes – über eine rege Beteiligung würden wir uns freuen !!

 

Herzliche Grüße

Rüdiger Neitzel

(Vorsitzender BI)

 

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Ein Kommentar zu “Einladung zur Mitgliederversammlung Juli 2019

  1. juergen mueller

    Zu der Mitgliederversammlung am 03.Juli 2019 passt der Artikel „RZ vom Samstag, dem 29.Juni 2019 –

    OB Langner verabschiedet EX-Stadträte“.

    Dies nahm er zum Anlass, eine Wortwahl zu wählen, die Widerspruch in sich birgt, den ich hiermit wahrnehme, auch in einem Leserbrief an die Leserbriefredaktion zum Ausdruck gebracht habe in der Hoffnung, dass er veröffentlicht wird.

    O-TON OB in Bezug auf die RATSMITGLIEDER:

    Man wird meist kritisiert, wenn etwas länger dauert u.man sich angeblich nicht einsetzt. Gelobt wird man dagegen nicht … Die Bürger haben eine enorme Erwartungshaltung in die Stadträte … Sie würden denken, dass diese ihr Amt hauptberuflich ausüben würden … Sie (die Ratsmitglieder) müssen viel Zeit aufwenden, um sich das nötige Wissen anzueignen, um sich eine fundierte Meinung bilden zu können … Schließlich muss man als Ratsmitglied auch umstrittene Entscheidungen treffen, die eine Stadt auf Jahre hinaus beeinflussen können u.man bei denen man anfangs nicht weiß, ob sie sich gut oder schlecht auswirken … Doch der Wähler ist „unberechenbar“.

    „Und diese Ausführungen wurden von den anwesenden Ratsmitgliedern mit Beifall bedacht“.

    In einem hat LANGNER recht – viele interessierte Bürger „denken“ (und das ist auch gut so) – überlassen das „Denken“ nicht der STADTPOLITIK.

    Dass dieses DENKEN der Bürger auch KRITIK mit sich bringt, liegt in der Natur der Sache, denn Kritikpunkte gibt es viele (die ich bei Bedarf gerne zur Verfügung stelle), auch in Bezug „wenn es ETWAS länger dauert (auch hier ist die Liste des „Länger-Dauerns“ lang.

    LOB ist etwas, was man sich verdienen muss – LOB zu erwarten für etwas, dass sich in nicht wenigen Dingen im Nachhinein als Fehler herausstellt(e) oder für die Bürger ausser Dauer-Frust gravierende Negativfolgen bezgl. Lebensqualität, Gesundheit etc. nach sich zieht ist nicht nur eine altbekannte Selbstüberschätzung der Stadtpolitik sondern auch ein augenscheinlicher Realitätsverlust.

    Die von LANGNER angeführte enorme Erwartungshaltung ist berechtigt, ein Mandat vom Wähler an diejenigen, die damit beauftragt wurden, sich zum Wohl des Volkes, seiner Gesundheit und Lebensqualität bürgernah einzusetzen,
    Damit verbunden das Denken, Ratsmitglieder würden ihr Amt hauptberuflich ausüben.

    Nein, das machen sie NICHT, sondern üben dies nebenberuflich aus. Wer jedoch noch im Hauptberuf tätig ist, der ist freigestellt und hat KEINE finanziellen Nachteile – im Gegenteil.

    Man deklariert sein Amt gerne als EHRENAMT, ein Schlag in`s Gesicht derjenigen, die dieses ehrenamtlich und unentgeltlich ausüben.

    Man schmückt sich mit lukrativen Nebenfunktionen …

    Aufsichtsrat EVM
    Aufsichtsrat Sporthalle Oberwerth GmbH
    Verwaltungsrat SPARKASSE Koblenz (für eine Sitzung 400 Euro – davon muss manch einer 1 Monat leben)
    Kreditausschuss SPARKASSE Koblenz
    Beirat Flugplatz Koblenz-Winningen GmbH
    Gesellschafterversammlung STADTWERKE Koblenz

    und, und, und.

    Sicher ist man auch vertreten in anderen Nebenfunktionen, in denen man allerdings auch seine Vorzüge genießen kann.

    Das alles kostet ZEIT, ZEIT, die man m.E. in sein Amt als RATSMITGLIED einfliessen lassen sollte, ZEIT, die dafür fehlt, sich das für sein Amt als Ratsmitglied notwendige Wissen, und zwar bis ins Detail, anzueignen, denn diese Detailkenntnis fehlt offensichtlich u.somit eine fundierte Meinung, was einige Entscheidungen offenbaren.

    Man kann sich doch nur auf eine Sache voll konzentrieren.

    Umstrittene Entscheidungen, die nicht eine, sondern UNSERE STADT/UNSERE STADTTEILE getroffen haben/treffen, die diese nicht auf Jahre, sondern Jahrzehnte (über Generationen hinaus) beeinflussen (werden) gibt es ebenfalls genug.

    Solche Entscheidungen mit der Aussage zu schmücken, man hätte „anfangs“ nicht gewusst, ob sich diese gut oder schlecht auswirken, sind eine gerne politisch verwandte Alibifunktion.

    In den vergangenen Jahrzehnten hat die Stadtpolitik z.b. sozialen Wohnungsbau incl. Nachverdichtung wissentlich ignoriert – für die BUGA 2011 die Innenstadt zubetoniert (damit im Sommer zu einem Glutofen gemacht) – Grünflächen wegzensiert – die Verkehrsdichte ohne ein notweniges Radwegenetz gefördert – die Luftqualität und damit die Lebensqualität/Gesundheit der Bevölkerung ignoriert – mit ihrem Wirtschaftsförderungswahn KLIMA/UMWELT/NATUR geopfert etc..

    Und die bewusst ignorierten, gravierenden, negativen Auswirkungen auf KLIMA/UMWELT/NATUR setzen sich (nicht nur) mit der ERWEITERUNG des GVZ/A61 fort, Auswirkungen, die bereits in der Vorplanung ersichtlich waren/sind.

    Wenn sich der STADTRAT hierzu einmal die ZEIT genommen hätte (wenn es denn die vielen Nebenfunktionen zulassen) ins Detail zu gehen, sich nicht nur auf die Aussagen von Gutachten verlassend (die sowieso nicht erforderlich komplett analysiert werden), sich z.B. über das altbekannte Internet zu informieren – dann, ja dann, würde es vielleicht in Sachen KLIMA/UMWELT/NATUR zu einem Umdenken kommen.

    Dem alles noch die Krone aufzusetzen zu behaupten, der „Wähler sei unberechenbar“ (anstatt sich diese selbst aufzusetzen u.den Ausgang der Kommunalwahl 2019 anscheinend bereits vergessend) – das nenne ich Realitätsverlust, der schon bedenklich ist.

    Diese Homage von Langner an seine Entscheidungsträger ist selbstbeweihräuchernd und entbehrt jeder Realität.

    Ich habe mir erlaubt, zu der von Herrn Neitzel anberaumten Versammlung der BI eine 4-seitige Ausführung zum Thema KLIMA zu verfassen:“Das KLIMA als öffentlicher Belang – Leitfaden für die KOBLENZER POLITIK“ … als Erinnerung daran, was uns vor allem in RÜBENACH eine Erweiterung des GVZ/A61 ausser negativen Auswirkungen (die wir jetzt schon spüren) positives bringen würde … NICHTS !!!

    Für die Stadt und ihre Bevölkerung allerdings (das beweist uns das Jahr 2018/2019 bereits, weitere Beeinträchtigungen von Lebensqualität und Gesundheit.

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