Geschichte der Rübenacher Mühlen Teil 7

Zerwas-Mühle (auch Doppelmühle) Die Doppelmühle in Rübenach

 

 

Nach der Moskopp Mühle folgt in der Reihenfolge der 8 Mühlen von Rübenach die etwas abseits liegende Doppelmühle.

Die inzwischen vom Bachverlauf entfernte Lage erklärt sich dadurch, dass die unter einem gemeinsamen Dach zusammengebauten Mühlen früher je einen eigenen Zulauf vom Brückerbach zum Mühlenantrieb hatten. Wegen des geringen Wassers mussten sich die beiden Müller absprechen, wer sein Mühlrad wann antreiben konnte.

Von der Doppelmühle lief das Wasser wieder zur heutigen Grünwiese in den Brückerbach zurück, der in Schleifenform (Mäander) zur Unterführung der heutigen Aachener Straße floss und deshalb eine kleine Brücke benötigte. Daher der Name „Brückerbach“.

Zur Chronik der Doppelmühle.

Erbaut im 15.Jahrhundert als Vogtei der Grafen zu Eltz-Rübenach.

1527 Erste Nennung der Mühle in alten Unterlagen

1701 Besitzer und Pächter waren Hans Georg Weller und Johann Zils , die die Mühle zur Doppelmühle mit 2 Mühlrädern ausbauten

1776 Übernahm Johann Weller die Mühlen

1885 Die Familien Zerwas und Maas übernehmen die Mühlen.

(Daher auch der Name Zerwasmühle)

Später taucht als Pächter der Name eines Johann Weller wieder auf Es handelt

sich wohl um einen Enkel oder Urenkel des Johann Weller von 1776.

In den 1930 er Jahren wurde der Mühlenbetrieb eingestellt und – wie erzählt wird – wurden die Zuläufe in diesen Jahren durch der Reichsarbeitsdienst verfüllt. Das Gebäude wurde in der Folgezeit kompl. saniert und zu einem sehr schönen Fachwerk-Wohnhaus umgebaut..

recherchiert von unserem Mitglied Edmund Reuter

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