Leserbrief zu „Koblenz ist als Industriestandort heiß begehrt“

“Die Industrie ist heiß auf Koblenz – aber den Bürgern ist heiß in Koblenz….so könnte man die Situation in Koblenz zusammenfassen.

Koblenz hat schon lange die höchste Arbeitsplatzdichte in RLP . Auf 1000 Einwohner kommen 1400 Arbeitsplätze, ein Spitzenwert in der Bundesrepublik, wie das statistische Jahrbuch der Stadt stolz verkündet. Das Ergebnis sind 60.000 Pendler die täglich nach Koblenz rein – und wieder rausfahren.

Kann es ein Ziel sein, diese Zahlen zu steigern?

All dies nimmt in Kauf, dass die Kaltluftentstehungszonen, westlich von Rübenach, mit zigtausend Quadratmetern Beton verkleistert wurden. Statt kalter Luft, die von Westen in die Stadt strömte, haben wir nun Warmluftkanäle die den Klimawandel beschleunigen. Ich empfehle allen Bürgern von Koblenz  einmal aus Richtung Polch kommend oberhalb der Amazon Ansiedlung zu halten und einen Blick Richtung Koblenz zu riskieren. Wer dann nicht erschrocken ist, dem ist nicht zu helfen! Von begrünten Dächern und Wänden war mal die Rede, aber davon ist nichts zu sehen. Da protestieren hunderte engagierter Jugendlicher gegen den Klimawandel, aber die Wirtschaftsförderer der Stadt planen weiter als sei das alles nichts. Alle Menschen mit Verantwortungsbewusstsein sollten sich dagegen aussprechen. Gelegenheit dazu besteht bei der Bürgerinfo am 20.Februar um 18.00 Uhr in der Aula der Grundschule Rübenach.”

Zur Untermauerung des hier geschilderten Sachverhaltes biete ich Ihnen gerne die beigefügten Bilder an.

Mit freundlichen Grüßen

Rüdiger Neitzel

(Vorsitzender BI)

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Es ist genug
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3 Kommentare zu “Leserbrief zu „Koblenz ist als Industriestandort heiß begehrt“

  1. juergen mueller

    Da setzt sich unsere Bürgerinitiative vehement und mit Herzblut dafür ein, dass wir und unsere Umwelt, damit natürlich auch unsere Gesundheit, Lebensqualität, auch die unserer Kinder nicht dem politischen Wirtschaftswahn zum Opfer fällt.

    Ob dieser ehrenamtliche Einsatz nun den gewünschten Erfolg bringt, das lässt sich leicht daraus ableiten, was so manch einer unter Erfolg überhaupt versteht.

    Als Erfolg kann man schon bezeichnen, wenn etwas bewirkt wird, ein Bewirken, was immer und immer wieder von Herrn SCHMITZ in Abrede gestellt wird.
    Er meint, Dinge gerne „unkompliziert“ beim Namen zu nennen, was immer er unter unkompliziert versteht und nimmt für sich in Anspruch diese realistisch einzuschätzen.

    Das gipfelt nicht zum ersten Mal in seiner kontraproduktiven Frage, „was unsere BI bis heute bewirkt habe“, die er gleich selbst beantwortet, dass deren Arbeit „zu nichts führe“.

    Ich bin immer für klare Worte, die allerdings von der Redaktion „Unser Rübenach“ überwiegend negativ zensiert wird.

    Unsere BI hat, was kein Geheimnis ist, ein Problem mit ihrer „Zukunft“, hat Nachwuchssorgen, was nicht nur an der Mitgliederzahl abzulesen ist … und wird, nicht nur von der Politik, sondern auch von der eigenen Bevölkerung, nicht ernst (genug) genommen, wie man an dem Beispiel von Herrn SCHMITZ sieht, der zwar polarisiert, aber ansonsten nichts „bewirkt“, weil er ausser negativem Denken nichts „bewirkt“.

    Eine gewisse Faulheit beim Denken spielt da schon eine Rolle – denn wer keinen Einsatz und ein Bemühen zeigt, der wird auch nichts bewirken.

    Das Bewirken unserer BI zeigt sich an vielen Beispielen, die man auch als Erfolg bewerten sollte.

    Herr SCHMITZ verkennt, dass BÜRGERINITIATIVEN in unserem Lande mittlerweile einen Aufschwung erleben, was seinen Grund hat – der ist, dass es tatsächlich Menschen gibt, die gegen das alleinige Handeln der POLITIK mit ihren einsamen Entscheidungen (oft zum Nachteil der Bevölkerung/ihrer Wähler) sind und nicht zu der Mehrheit unserer Gesellschaft gehören, deren Aufbegehren anscheinend nur daraus besteht, eine andere Partei zu wählen.

    Ich persönlich empfinde es als einen Schlag in`s Gesicht, wenn es Menschen gibt, die selbst durch NICHTSTUN glänzen und sich in Selbstüberschätzung ergehen, die Arbeit und den Einsatz der Mitglieder unserer BI für die Allgemeinheit, zu denen diese ebenfalls gehören, ad absurdum führen – selbst jedoch NICHTS tun, ausser überflüssigen Kommentaren.
    Allerdings – auf deren Mithilfe kann man gerne verzichten.

  2. juergen mueller

    Es gibt doch noch Menschen (wie Herr Kowalski), die den Sinn und Zweck einer Bürgerinitiative begreifen, schätzen und als unabdingbar ansehen.

    Das hat, und das sollte man hervorheben, in unserer ICH-Gesellschaft schon Seltenheitswert, wo (fast) jeder nur noch an sich denkt, alles abnickt, was einem von der Politik zum Fraß vorgeworfen wird.

    Ebenso hervorzuheben ist, dass Herr Kowalski, so verstehe ich seinen Kommentar, die Meinung vertritt, dass es auch mal möglich sein muss, etwas klar und deutlich auf den Tisch zu bringen, ohne dass kleingeistig zensiert wird.

    Im Zusammenhang mit der (geplanten) Erweiterung des GVZ sollte sich manch einer auch einmal fragen …

    Wo sind die ehemals vorhandenen Tiere geblieben?

    Was kann ICH für den Artenschutz tun?

    Warum ist es unabdingbar, dass Artenschutz in`s Grundgesetz gehört?

    und begreifen sollten …

    Wir gehen soweit, bis wir uns selbst zerstören und „kleine“ Taten (wie die der/unserer Bürgerinitiative), die man ausführt, besser sind als große, die man nur plant genauso wie unsinnige Äusserungen, ohne etwas zu tun.

  3. juergen mueller

    Am 13.März 2019 fand die angekündigte Versammlung der Bürgerinitiative RÜBENACH unter Vorsitz von Herrn Neitzel, der diese Versammlung akribisch vorbereitet hatte im Beisein der Bürgermeisterin Frau Mohrs statt.

    Über die Themenwahl braucht man nicht zu diskutieren, was die Verkehrsbelastung von Rübenach betrifft oder die Erweiterung des GVZ, allesamt Themen, die ALLE angehen.

    Mit der Beteiligung Anwesender kann man zufrieden sein, obwohl von der Einwohnerzahl her (über 5000) man sich hätte eine größere Beteiligung gewünscht.

    Was man sich NICHT gewünscht hätte, zumindest was meine Person angeht, dass unter den Anwesenden Personen waren, die sich zwar aus reiner Neugierde, Langeweile, weil sie nichts anderes zu tun hatten oder sich nur aufgrund der Anwesenheit von Frau MOHRS einfach aus reiner Präsentationslust eingefunden haben und im Nachhinein mit Äusserungen aufgefallen sind, die alles andere als erfreulich sind.

    O-TON (ohne Namen zu nennen): „Die Versammlung war interessant, aber für die BI RÜBENACH habe ich nichts übrig, einschliesslich in dieser tätige Personen“ !!!

    Auf meine Frage, was er gegen die BI habe, KEINE Begründung sondern nur ein Schulterzucken.

    Eine solche Einstellung bzw. solche Kommentare sind in UNSERER Bevölkerung keine Seltenheit, sondern Fakt, was jedem zugestanden sein soll, obwohl ich der Meinung bin, dass auf deren Anwesenheit und auch deren Kommentare gerne verzichtet werden kann.

    Wenn sich ein Herr Neitzel in einem Alter, in dem die meisten ihren Ruhestand anderweitig genießen, für Probleme einsetzt, die uns ALLE betreffen, dann sind solche Personen, die ihren unproduktiven Müll unter`s Volk bringen, ohne selbst Einsatz oder auch nur Anerkennung zu zeigen, unerwünscht und sollten besser (wie sagte einst KURT BECK) einfach nur das Maul halten.

    Wenn nun einer der Meinung ist, das sollte auch für meine Person gelten, dann vorab die Retourkutsche: „Ich kann mich mit meinem kleinen Anteil meines Einsatzes nicht mit dem von Herrn Neitzel, bzw. dem ganzen Vorstand messen, aber ich interessiere, anerkenne und tue zumindest etwas.

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