Pressemeldung 6. Januar 2018

Nordtangente: Geplant ist noch lange nicht gebaut
 

Seit Jahrzehnten wird die sogenannte Nordtangente laufend neu- und umgeplant, ohne dass bisher tatsächlich etwas Nennenswertes geschehen ist. Nach wie vor sind die Verkehrs- und Umweltbelastungen für die Bürgerinnen und Bürger in Metternich und Rübenach unerträglich hoch und ein Rückgang des Verkehrsaufkommens ist nicht feststellbar.

Im Oktober 2015 kündigte der damalige Verkehrsminister von Rheinland-Pfalz die Fertig-stellung einer Nord-Süd-Verbindung vom ehemaligen IKEA-Kreisel zur B 416 innerhalb von 2 Jahren an und nun soll nach dem Bericht in der RZ vom 22.12.2017 („Nordtangente: Grünes Licht für Anbindung“) im Frühjahr 2018 mit dem Bau begonnen werden. Mit diesem Straßen-projekt wäre allerdings nur ein Teilabschnitt der Nordtangente realisiert; es fehlt nach wie vor die Verbindung von der L 52 (Bundeswehrzentralkrankenhaus) bis zur heutigen IKEA-Kreuzung.

Das Ziel einer sauberen, leisen und verkehrssicheren Stadt kann nach nur durch eine deutliche Verminderung des Durchgangsverkehrs, einer Verkleinerung der Straßen (grün statt Autos), Einführung von Tempo 30 und einem attraktiven ÖPNV erreicht werden. Die Bürgerinitiative Lebenswertes Rübenach fordert daher, die Nordtangente komplett fertigzustellen und schließt sich der Forderung des BUND zu einem Rückbau der Trierer und Aachener Straße uneingeschränkt an; zumal entsprechende Pläne der Stadt vor über 10 Jahren der Öffentlichkeit vorgestellt wurden.

Rüdiger Neitzel
1.Vorsitzender BI

Please follow and like us:
0

2 Kommentare zu “Pressemeldung 6. Januar 2018

  1. juergen mueller

    Auch wenn nun wieder Stimmen über einen Pessimisten und Nörgler (die Bezeichnung trage ich gerne) laut werden, so nehme ich mir auch im neuen Jahr die Freiheit meine Meinung zu sagen, auch aus dem Grunde, da Menschen mit Rückgrat rar geworden sind.
    Herr Neitzel dürfte einer der letzten unermüdlichen Mahner und Wünschelrutengänger (liebenswert gemeint) unserer Zeit sein, der noch an das Gute in der Politik glaubt und der seit Jahrzehnten an seiner Meinung festhält, dass es doch irgendwann etwas wirklich Positives für alle Mitbürger von RÜBENACH u. METTERNICH (und auch die drumherum) zu vermelden gibt.
    Ich drücke mich jetzt mal bewusst vulgär aus (obwohl ich auch anders kann) und behaupte mit Fug und Recht:“Die Politik scheisst auf die Wünsche ihrer Steuerzahler“.
    Eine saubere, leise u. verkehrssichere Stadt (interessiert mich persönlich nicht, da ich dort nicht wohne u. verkehre) – mehr GRÜN statt Autos (Koblenz soll ja sogen. CITY-TREES bekommen zum Paarpreis von 25 000 EURO) – attraktiver ÖPNV (das ist nach den tendenziell steigenden negativen Vorkommnissen, angefangen bei der Freundlichkeit/Zuvorkommenheit u. Hilfsbereitschaft des Buspersonals Zukunftsdenken) – Verminderung/Aufheben des Durchgangsverkehrs z.b. in RÜBENACH u. Einführung von Tempo 30 (beides Jahrhundertwünsche) – mehr umwelt- u. naturbewusstes Denken … und vieles mehr.
    (Betroffene) Einzelpersonen, Bürgerinitiativen, Natur- u. Umweltverbände schlagen vor, fFordern, Bitten, Betteln, Mahnen … umsonst oder dürfen sich an Veränderungen erfreuen, die zwar nicht den gewünschten Erfolg garantieren, die die Politik Ihnen aber nach ihrem speziellen Gutdünken u. zu ihrer eigenen Zufriedenheit zum Fraß vorwirft.
    Über die Forderung einer kompletten Fertigstellung der Nordtangente u. einen Rückbau der Trierer-/Aachener Straße dürfte sich ein Großteil der Politik köstlich amüsiert haben, da WIR als Steuerzahler u. potenzielle Wahl-Stimmengeber nur als Mittel zum Zweck gelten.

  2. juergen mueller

    Was Herrn Flöck geritten hat, Herrn Neitzel zu unterstellen, etwas nicht richtig verstanden oder falsch interpretiert zu haben, weiß ich nicht.
    Fest steht doch, und das geht aus dem Schreiben von Herrn Dr.Wissing eindeutig hervor, dass die Angebotsfrist (Ausschreibungen der Bauleistungen) für den zweiten Teilabschnitt, für den der LBM verantwortlich ist, mit dem Ablauf des „16.01.2018“ erledigt ist und das Vergabeverfahren läuft, während in Bezug auf den dritten Teilabschnitt (in der Verantwortung der STADT) die Ausschreibung der Bauleistungen sich in VORBEREITUNG (was alles das heissen mag) befindet.
    In Anbetracht dessen, was sich die STADT an Zielsetzung vorgenommen hat (Optimierung des Verkehrsnetzes, sprich Bau der NORDTANGENTE) und woran „bereits gedacht“ wurde (Anbindung der geplanten NORDTANGENTE) – alles geschehen/gesagt „2003“ – sowie der ominöse Spatenstich 2015 mit der großmundigen Ansage eines Beginn`s der Bauarbeiten, darf es doch erlaubt sein, diese auch für das Frühjahr 2018 in Frage zu stellen.
    Bezug nehmen darf ich auch auf die „WEIHNACHTSAUSGABE städtische Mitarbeiterzeitung von 2014″.
    ZITAT OB Hofmann-Göttig:“Ein zweites wichtiges Großprojekt wird der Bau der NORDTANGENTE sein. ZIEL ist es, im kommenden Jahr (2015) mit den Bauarbeiten zu beginnen. DIE CHANCHEN DAFÜR STEHEN GUT!“

    Mittlerweile haben wir „2018“ und was hat sich konkretes getan? NIX.

    Was das GVZ A 61 anbetrifft, entnommen aus „Wirtschaft & Verkehr/Gewerbegebiete STADT KOBLENZ“, so sieht die STADT „hohes Entwicklungspotenzial des Stadtteiles Metternich u. angrenzende Ortslagen Bubenheim u. RÜBENACH“.
    Worauf sich das, was RÜBENACH angeht, beziehen soll (ausser auf noch mehr Verkehr, Lärm, Dreck, Gefährdungspotenzial etc.) darf man gespannt sein.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.