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Ein Kommentar zu “

  1. juergen mueller

    Gut gemeint, aber wer dachte, dass 2021 ein gutes neues Jahr wird, dürfte sich getäuscht haben.
    Von Corona abgesehen – die menschlichen Abgründe zeigen sich immer dann, wenn Zurückhaltung, Rücksichtnahme, Verzicht, Vernunft und Gehirneinschalten gefordert sind … und das bis zur vermeintlichen Selbstaufgabe (die viele für sich in Anspruch nehmen).
    Rübenach ist keine Ausnahme.
    Hier herrschen genauso Langeweile, Unzufriedenheit, Aufmüpfigkeit, die Sucht anders zu sein wie andere, Dinge zu zerstören ohne Grund nur des Augenblick willen, sich in seinem Tun heraus zu profilieren und Spaß daran zu haben – ein Produkt unserer übersättigten Gesellschaft, denen die Bereitschaft fehlt zu akzeptieren, was gut oder schlecht ist.
    Wenn ich tagtäglich sehe, was in unserem Vorgarten zur Straße hin dort an “Müll” abgelagert wird, höre des nachts das Gegröle jugendlicher “Vorbeimarschierer”, die sich in ihrem Suff oder irgendwelcher, eingeworfener Stimmulationspräparate für etwas besonderes halten – dann wundert mich garnichts mehr und es gibt auch nichts mehr zu beschönigen.
    Die Arbeit ehrenamtlich Tätiger, die mit Recht Anerkennung verdienen, ist in den Augen derjenigen, die in ihrem Leben bisher offensichtlich nichts auf die Reihe bekommen haben, ohne Bedeutung – genauso wie sie selbst.
    Klugscheißerei oder auf jemandem herumzuhacken, der, im Gegensatz zu seinen Kritikern, sein Leben der “Öffentlichkeit und dem Gemeinwohl” der Bürger*innen von Rübenach gewidmet hat, ist genau das, was viele hier ausmacht.
    Komstruktive Vorschläge oder ganz einfach das mittlerweile ganz “normale” ICH-Denken haben wie erwartet immer mehr Vorrang.
    Ich kann nur sagen – schämt Euch.

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