Corona Virus und die Folgen…..

Liebe Mitglieder, Freunde und Interessenten,

…die Welt steht Kopf wegen des Corona Virusses, die Kanzlerin und die Ministerpräsidentin mahnen die sozialen Begegnungen einzuschränken, selbst die Kirchen stellen ihre Gottesdienste ein….  das mag man bedauern oder nicht, es ist eine Tatsache.

Nach all dem hat der Vorstand der Bürgerinitiative einstimmig beschlossen, diesen Empfehlungen zu folgen und die Mitgliederversammlung (MV) am 1. April ausfallen zu lassen, insbesondere, weil

– es keine dringenden Entscheidungen zu treffen gibt. Wir haben gegen den BBPl 257 f sehr begründete Einsprüche eingelegt, die jetzt von der Stadt

bearbeitet und beantwortet werden müssen. Der Ball liegt also bei der Stadt.

– wir haben bei der gemeinsamen Sitzung der Ortsbeiräte Güls und Rübenach Flagge gezeigt (Sprechen durften wir leider nicht) und ich habe danach

eine mail an die beiden Ortsvorsteher geschickt (Sie alle haben eine Kopie) . Auch da warte ich noch auf Antwort .

– Darüber hinaus habe ich am Donnerstag an der Sitzung des Umweltausschusses (wo ich die WGS Schupp vertrete) teilgenommen und mich dort

zur Zahl der Pendler geäußert (Schriftverkehr beigefügt).

Und weil ich Ihnen schon schreibe:

Dass der Dreck-weg-Tag aus dem o.a.Grunde auch gefallen ist, wissen Sie ja alle. Ich fand dazu aber einen sehr lesenswerten Kommentar in der RZ vom Donnerstag, den ich hier anfüge und zur Handlung empfehle…..ich wundere mich z.B. über die Verkehrsinseln auf der Höhe des des Tennisheims, die ja nur wg. unsrer Querelen zur Verkehrsberuhigung eingerichtet wurden. Jedes Mal wenn ich dort vorbei fahre wundere ich mich über den Unrat der im frischen Grün dort liegt. Könnte nicht vielleicht jemand dort tätig werden ? Da fahren 12.000 Pkw jeden Tag vorbei und in gewisser Weise ist es doch ein Aushängeschild für Rübenach…

Eine gute Nachricht habe ich aber auch noch:

In der letzten MV wurde die Frage gestellt an wen sich zu wenden sei, wenn Abfallkörbe überquellen. In einem sehr freundschaftlichen Gespräch mit dem Leiter des kommunalen Servicebetriebes, Herrn Mannheim, wurde mir versichert, dass die Nummer 129 45 23 für alle Beanstandungen zuständig ist. (Herr Mannheim hat der BI auch eine Besichtigung seiner Betriebsanlagen mit anschließender Aussprache angeboten. Ich denke wir sollten das Angebot annehmen…..mehr auf der nächsten MV)

Die nächste MV findet jetzt am 6. Mai 2020 statt und ich wünsche uns, dass wir von dem Virus verschont bleiben und bis dahin wieder normale Zustände in diesem Lande herrschen.

Bleiben Sie gesund !

Rüdiger Neitzel
(Vorsitzender BI)

RZ zum Dreck-weg-Tag

Re Umweltausschuss heute – Zahlen stimmen nicht

4 Kommentare zu “Corona Virus und die Folgen…..

  1. juergen mueller

    Es wird nicht jeder verstehen, wenn ich behaupte, dass der jetzigen Situation bei all ihrer Dramatik auch etwas positives abzugewinnen sein wird, auch wenn diese nie in Vergessenheit geraten sollte, weil es doch immer wieder aufzeigt, wie klein doch der Mensch ist und viele von uns sich nicht dem Ernst der Lage bewusst sind.

    Das Virus in seiner absoluten Priorität hat jetzt schon mehr für unsere Umwelt und gegen den Klimawandel getan, als das Klimapaket der Bundesregierung und jeder Klimanotstand was nicht nur die Luftverschmutzung betrifft.

    Manch einer wird jetzt der Meinung sein, dass es nicht der richtige Zeitpunkt ist, sich gerade jetzt damit zu beschäftigen, dies anzusprechen, zensiert und hält eine Veröffentlichung zurück.

    Ich halte das für falsch, bin der Meinung, dass man auch in dieser Situation (wie in jeder anderen ebenso) als eine Art der Selbsthilfe positiv denken und seine Gedanken mit anderen teilen sollte.

    Auch in dieser Krise hat die Politik auf Grund ihres (ver)zögerlichen Handelns nicht eingestandene Fehler gemacht.
    Wir haben eines der besten Gesundheitssysteme der Welt – dachten wir.
    Medikamente lässt die Pharmaindustrie mit Unterstützung der Politik, weil es billiger ist, in z.B. China herstellen – Pflegekräftemangel – Privatisierung von Alten-/Pflegeheimen u. Krankenhäusern – Dauer-Überlastung von Pflegepersonal u. Ärzte – schlechte Bezahlung – Schutzkleidung/Atemmasken fehlen etc..

    Die anfänglich politisch getroffene Aussage:”Wir sind gut vorbereitet” dürfte mittlerweile so einiges von ihrem Wahrheitsgehalt verloren haben.

    Die Bewältigung dieser Krise und das Erkennen jahrzehntelanger Versäumnisse bringt die Politik an den Rand ihrer Belastungsgrenze und wird unausweichlich auch Auswirkungen auf ihre Handlungsweise in Bezug auf den Klimawandel mit seinen Folgen haben, Folgen, die trotz einer vorübergehenden Besserung der Luftverschmutzung anderweitig in vielfältiger Form ihren Fortgang finden.

  2. juergen mueller

    Die Folgen der Corona-Krise sind vielfältig und Menschen, vor allem ältere und alleinstehende stoßen an ihre soziale Belastungsgrenze.

    Dann gibt es noch solche, die der Meinung sind, dieser Situation nichts positives abgewinnen zu können, da es nichts positives gäbe, weil nach dieser Krise wieder alles beim alten bleiben wird, Verstorbene nicht wieder zurückkehren u.jeder sich wieder seinem Alltag zuwenden werde.
    Eine eingeschränkte Sichtweise, der man in der Tat nichts positives abgewinnen kann.

    Mit meiner Meinung stehe ich nicht alleine, sondern dies wurde mittlerweile auch von der Politik sowie der Wissenschaft registriert – ein positiver, erfreulicher Nebeneffekt nicht nur kommunal, landes-, bundes- sondern weltweit.
    Wenn z.B. in Brasilien an einem menschenleeren, ansonsten von Menschenmassen tangierten Strand 97 “gefährdete” Meeresschildkröten geschlüpft sind, was sonst nicht der Fall ist, dann kann man das durchaus als “positiv” bewerten.
    Und wenn man jetzt in Koblenz durch die Stadt gehen kann, ohne beim Atemholen die ansonst üblichen Abgase, Feinstäube u.sonstigen Dreck einzuatmen, dann ist das “positiv”.

    Jeder Krisensituation ist etwas positives abzugewinnen, bezieht man es auch nur auf die Erkenntnis, dass, wenn auch nur zeitlich begrenzt, etwas besser geworden ist.

    Positiv denken, positives erkennen, jeder Situation etwas positives abzugewinnen hilft über manches besser hinweg, man hilft nicht nur sich selbst damit sondern auch anderen.

    Klugscheißerei u. Negativ-Denken dagegen nicht.

  3. juergen mueller

    Wir befinden uns immer noch mitten in der Corona-Krise, die Zahl der Infizierten deutschlandweit steigt nach wie vor, auch die der Verstorbenen.
    Die Zahl der Genesenen lässt Hoffnung aufkommen.

    Dieses ganze Szenario hat vielfältige Auswirkungen, sowohl in wirtschaftlicher, sozialer und auch gesundheitlicher Art und Weise.

    Politisch werden bereits wieder die Messer gewetzt und es geht mal wieder um das, was die Politik neben Geld umtreibt … MACHT !!!

    Das Kanzler-Kandidaten-Karussell dreht sich – Kandidaten, die durch Corona und ihre nicht immer verständlichen Äusserungen und Handlungsweise Punkte verloren haben (wie z.B. LASCHET/SPAHN) profilieren sich nun in Mitte dieser Krise mit Vorschlägen/Überlegungen betreffend einer Lockerung der noch bestehenden Einschränkungen – ein voreiliger und verantwortungsloser falscher Schachzug, der nichts mit Vernunft und Fürsorge gegenüber der Bevölkerung zu tun hat, sondern einzig und alleine dem eigenen Ego geschuldet ist.

    Die Corona-Krise, die manch einen vor einen finanziellen Kollaps stellt, hält die Politik auch nicht ab, an ihre “jährliche DIÄTENERHÖHUNG” zu denken – beides Merkpunkte, die uns aufzeigen, um was es wirklich letztendlich in der Politik geht … Stärkung des eigenen Ego – Profilierungssucht – Machtanspruch und natürlich die Sprache des Geldes.

    Unverantwortlich und Verantwortungslos, das kommt noch hinzu, sind bereits jetzt politisch gestellte Forderungen, wonach das politisch an die WIRTSCHAFT anvisierte KLIMANOTSTANDSPAKET zu überdenken ist und gelockert werden muss.

    Auf gut deutsch heißt das, die positiven Auswirkungen der Corona-Krise (weltweit), auch für Deutschland, auf unser KLIMA/unsere UMWELT, sollen, anstatt dies als weiteren Anreiz für notwendige umweltrechtliche Maßnahmen zu nehmen, durch solch angedachte Lockerungen wieder zunichte gemacht werden.

    Diese Absurdität politischen Denkens ist auch ein Virus, gegen den man wohl nie den richtigen Impfstoff finden wird.

    Bestätigt hat uns diese Krise auch wieder einmal, dass kommunal- landes- und bundesweit politisch ausgeschlachtet wird, was das Zeug hält und man bei allem Elend bemüht ist, möglichst für sich Positives daraus zu ziehen, eine traurige Gewissheit und Bestätigung dafür, dass Transparenz, Menschlichkeit, christliche und soziale Verantwortung gegenüber anderen trotz aller (falschen) Beteuerungen politisch nicht unbedingt an erster Stelle stehen.

  4. juergen mueller

    WIRD DIE LUFT IN DEN STÄDTEN SAUBERER?

    CORONA = weniger bis gar kein VERKEHR = weniger SCHADSTOFFE!

    In der Zeit der Corona-Krise hat man das subjektive Gefühl, dass vor allem die LUFT vielerorts klarer, sauberer und atembarer ist, was auch stimmt – der positive Effekt einer Krise, die uns, vor allem die POLITIK, auch in Sachen UMWELT zum Denken anregen sollte.

    In ganz Rheinland-Pfalz lag die NO2 Belastung in den Monaten Februar/März auf einem niedrigeren Niveau als im Vorjahr, was aber auch meterologische Gründe hat = günstige Wetterlage, die uns mit hohen Windgeschwindigkeiten saubere Luft aus polaren Regionen bescherte = Verteilung der Schadstoffe bei kräftigem Wind, die Konzentration sinkt im Gegensatz bei austauscharmen Wetterlagen, wo auch die Ortslage eine große Rolle spielt.

    Beispiel KOBLENZ = TAL-KESSELLAGE – angewiesen auf Zufuhr von KALT-FRISCHLUFT-BAHNEN, die bei uns immer weiter gedrosselt werden – der GRUND ist bekannt.

    Wie hoch die Entlastung durch den Corona-Effekt ist, lässt sich derzeit verständlicherweise noch nicht genau quantifizieren.

    Überlegenswert ist jedoch, welche Auswirkungen auf unsere Umwelt hier in KOBLENZ das politische Bemühen haben wird, umweltfreundlichere Fahrzeuge insbesondere im Nahverkehr etc. zu installieren, die ja ein Garant für sauberere Luft sein sollen, wenn man “meterologische” Einflüsse unberücksichtigt lässt, indem man KALT-FRISCHLUFTBAHNEN den Zufluss in unsere Stadt durch fortschreitende Erweiterung von GEWERBE- und INDUSTRIE (GVZ/A61) verschließt.

    Umweltfreundlicherer Verkehr = weniger SCHADSTOFFE

    ERWEITERUNG GVZ/A61 = KALT-FRISCHLUFTBAHNEN = 0 = austauscharme Wetterlage (für die KOBLENZ aufgrund seiner Lage prädestiniert ist) = KEINE SCHADSTOFFREDUZIERUNG.

    Hier ist ein Umdenken der STADTPOLITIK gefordert!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.