Klimawandel und die Folgen

Der Anderbach am 05.02.2021 nach ergiebigen Regenfällen

 

Es regnet in Strömen, Mosel und Rhein führen Hochwasser, aber der Anderbach in Rübenach bleibt weiter trocken. Mit diesem  Satz ist eine Situation beschrieben, die die Folgen menschlichen Handelns für das Klima beschreibt.

Zuerst hier einmal ein Blick auf das Bett des Anderbaches kurz vor der Einmündung in den Brückerbach an der Straße „Am Mühlenteich“ in Rübenach.

Zwar führt der Bach inzwischen wieder etwas Wasser, aber es reicht nicht über die ganze Bachstrecke. Dieses Bild wurde am 5.Februar 2021 aufgenommen und zeigt, dass der Bach nach wie vor trocken ist.

Nun muss man wissen, dass dieser Bach über Jahrhunderte die „Moskopp Mühle“ (etwa 100 Meter entfernt) betrieben hat.

Gleichzeitig führen Mosel und Rhein Hochwasser weil das Regenwasser aus dem sogenannten Güter-Verkehrs – Zentrum (GVZ) Rübenach nicht wie früher auf dem Ackergelände versickern kann, sondern über Rohre direkt in die Mosel geleitet wird. „Wenn es morgens regnet hat die Mosel nachmittags Hochwasser“ wie einige Bürger bemerkten….

Alte Rübenacher erinnern sich sehr wohl, dass bei der Vorstellung des GVZ in den 90er Jahren von begrünten Dächern und Fassaden gesprochen wurde.

Nichts davon wurde verwirklicht und Auflagen aus den jeweiligen Bebauungsplänen wurden reihenweise aufgehoben (dazu hatte sich die BI vor kurzem schon einmal geäußert).

Wasserrückhaltebecken am GVZ (05.02.2021)

 

 

Die gegenwärtige Situation ist umso unverständlicher, weil ein unterhalb des GVZ angelegtes Regenrückhaltebecken völlig leer steht. Auch diese Aufnahme wurde am 5.Februar gemacht.

Im Hintergrund ist die Staumauer zu sehen und im ganzen Gelände nicht ein Wassertropfen….wäre es nicht klug den  gegenwärtigen Regen aufzufangen und dort zu speichern?

Die „Bürgerinitiative Lebenswertes Rübenach e.V.“ beklagt die bisherige Planung, die

  • zum Austrocknen der Böden und
  • zum schnelleren Anschwellen der Flüsse geführt hat

und vermisst gleichzeitig ein kluges „Wassermanagement“, das helfen könnte die gegenwärtige Misere wenigstens zu begrenzen.

So darf es nicht weitergehen und die BI Rübenach bittet, diese Argumente bei den anstehenden Wahlen im Hinterkopf zu behalten.

Rüdiger Neitzel
(Vorsitzender BI)

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